Erinnerungen
Einstellungen → Erinnerungen. Es gibt zwei Schalter, weil es zwei verschiedene Dinge sind. Beim Einschalten fragt iOS einmal nach Erlaubnis.
1. Nach dem Termin erinnern — der Wecker fürs Eintragen:
- Termine: 15 Minuten nach dem Ende — aber nur, wenn der Termin noch nicht abgeschlossen ist und nicht ausgefallen war.
- Fristen: um neun Uhr am Abgabetag, damit der Tag noch zum Erledigen reicht — und nur, solange die Frist noch keinen Endstand hat und keinen eigenen Vorlauf trägt.
Enden mehrere Termine kurz nacheinander – höchstens 30 Minuten auseinander, etwa Vorlesung und Zentralübung –, kommt nur eine Mitteilung: „2 Termine zum Eintragen“, darunter ihre Namen.
Weggeklickt ist weggeklickt. Eine Erinnerung kommt einmal. Öffnest du die App danach wieder, plant sie nur, was noch vor dir liegt.
2. Vorher erinnern — neu in 5.2, mit einstellbarem Vorlauf:
- Der Schalter steht nach dem Update aus. Niemand soll von Mitteilungen überrascht werden, die er nicht eingerichtet hat.
- Darunter wählst du den Standard-Vorlauf, voreingestellt ein Tag. Er gilt für neu angelegte Termine und Fristen; vorhandene bleiben, wie sie sind.
- An jedem Termin und jeder Frist steht das Feld Vorher erinnern. Dort lässt sich der Vorlauf ändern oder abschalten, und eine Zeile darunter sagt, wann genau erinnert wird.
- Eine Serie gibt ihren Vorlauf an ihre Termine weiter; der einzelne Termin darf abweichen.
Stunden oder Tage — der Unterschied zählt. „2 Stunden vorher" ist eine Zeitspanne. „1 Tag vorher" ist derselbe Zeitpunkt am Vortag. In der Nacht der Zeitumstellung sind das zwei verschiedene Dinge, und beide sind richtig.
Bei einer Frist ohne Uhrzeit erinnert ein Vorlauf in Tagen morgens um neun — bei einer Frist um 23:59 zu erinnern wäre keine Hilfe.
Liegt der errechnete Zeitpunkt schon in der Vergangenheit, wird keine Mitteilung nachgeschoben. Das Formular sagt es, und ein kürzerer Vorlauf löst es auf.
Auf Reisen bleibt alles bei der Zeit der Hochschule: Gerechnet wird in der Zeitzone des Semesters, nicht in der des Geräts.
Geplant wird für die nächsten 30 Tage. iOS erlaubt 64 ausstehende Mitteilungen je App; alle Erinnerungen teilen sich diese Grenze. Unter den Schaltern steht deshalb, bis wann vorgemerkt ist. Reicht es nicht für die ganzen 30 Tage, plant StudyNow beim nächsten Öffnen nach — auch beim Zurückkommen aus dem Hintergrund. Wer die App sehr lange nicht öffnet, bekommt später fehlende Erinnerungen nicht nachgeliefert; das kann keine App zusichern.
Hast du die Erlaubnis in den iOS-Einstellungen verweigert, steht das ebenfalls dort. Die Vorläufe an den Einträgen bleiben davon unberührt.
Ein Tipp auf die Erinnerung nach einem Termin („Wie war die Veranstaltung?“) öffnet den Termin, bei mehreren Terminen den Nachtrag.
Auf der Apple Watch bewerten
Ist StudyNow auch auf deiner Apple Watch installiert, bewertest du Termine dort. Die Watch-App kommt mit der iPhone-App; iOS installiert sie auf der Uhr, sofern die automatische Installation in der Watch-App des iPhones eingeschaltet ist, sonst dort unter Verfügbare Apps.
- Aus der Erinnerung: Kommt die Erinnerung nach einem Termin auf der Uhr an, öffnet ein Tipp darauf seine Bewertung. Bei mehreren Terminen („2 Termine zum Eintragen“) kommt die Liste.
- Aus der Liste: Die App auf der Uhr zeigt, was nachzutragen ist, der jüngste Termin zuerst.
Die Bewertung ist dieselbe wie am iPhone, nur kleiner: oben die Teilnahme (bei einer Prüfung das Ergebnis), darunter die vier Skalen als fünf Punkte. Ein zweiter Tipp auf einen gewählten Punkt nimmt ihn zurück. Fertig schickt die Bewertung ans iPhone und schließt den Termin ab.
Die Uhr speichert nichts selbst. Sie schickt die Bewertung ans iPhone, auch wenn es gerade nicht in der Nähe ist – sie kommt an, sobald beide wieder verbunden sind. StudyNow trägt sie beim nächsten Öffnen ein, als hättest du sie am iPhone getippt. Welche Termine die Uhr zeigt, erfährt sie ebenfalls vom iPhone: Öffne StudyNow dort einmal, dann ist die Liste auf dem Stand. In der Schule bewertet man nicht je Stunde; dort bleibt die Liste leer.